Diakonie - Caritas der Gemeinde


 

Schafft euch ein Nebenamt, ein unscheinbares, womöglich ein geheimes Nebenamt. Tut die Augen auf und sucht, wo ein Mensch ein bisschen Zeit, ein bisschen Teilnahme, ein bisschen Gesellschaft, ein bisschen Fürsorge braucht.
Vielleicht ist es ein Einsamer, ein Verbitterter, ein Kranker, ein Ungeschickter, dem du etwas sein kannst. Vielleicht ist´s ein Greis, vielleicht ein Kind. Wer kann die Verwendungen alle aufzählen, die das kostbare Betriebskapital, Mensch genannt, haben kann! An ihm fehlt es an allen Ecken und Enden. Darum suche, ob sich nicht eine Anlage für dein Menschtum findet. Lass dich nicht abschrecken, wenn du warten oder experimentieren musst. Auch auf Enttäuschungen sei gefasst. Aber lass dir ein Nebenamt, in dem du dich als Mensch an Menschen ausgibst, nicht entgehen. Es ist dir eines bestimmt, wenn du nur richtig willst. (Albert Schweitzer)

Neben den regelmäßigen Treffen zum Gottesdienst zeichnet sich eine Gemeinde durch ihre Tätigkeiten im caritativen Bereich aus.

In unserer Pfarrgemeinde haben sich im Laufe der Jahre zahlreiche, sehr unterschiedliche Dienste herausgebildet. Außerdem sind wir dadurch besonders gefordert, dass sich auf dem Territorium der Gemeinde zwei Altenheime befinden (St. Lioba und Heilig-Geist-Spital), und dass von der Gemeinde zwei katholische Kindergärten betrieben werden (Loretto-Kindergarten in der Hammerhalde und St. Konrads-Kindergarten in der Südstadt).

Die Arbeit für und mit Kindern (Mutter-Kind-Gruppen, Kinderbetreuung während des Gottesdienstes, Gottesdienste für Kleinkinder und ihre Familien, Kindergärten, Jugendarbeit, Sternsinger, offene Jugendarbeit) ist in diesem Netzwerk genauso wichtig wie die Arbeit mit und für die Alten (Seniorenbesuchsdienst, ökumenische Senioren, Trauerpastoral), der Besuch von Neuzugezogenen ebenso wie der Besuch von Kranken und Trauernden, Kontakte zu sozialen Institutionen (Sozialstation, Sozialdienst kath. Frauen, Caritas, Hospiz) genauso wie die Arbeit für ferne Länder (Peru-Partnerschaft, regelmäßiger Verkauf von "Eine-Welt"-Produkten, direkte Kontakte nach Brasilien, Simbabwe, Afrika) wie schließlich der Kontakt zu Menschenrechtsgruppen (amnesty international).

Alle, die in einer der genannten Tätigkeit mitarbeiten, sind sich ihrer Grenzen bewusst. Deshalb sind alle auf der Suche nach weiteren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Alle Interessierte wenden sich bitte per Email oder telefonisch an das Pfarrbüro. Dort wird man Ihnen die jeweiligen Ansprechpartner nennen.